A CHRISTMAS CAROL ON NEW YEAR’S EVE

•20/04/2010 • 1 Kommentar

A CHRISTMAS CAROL

♫ We wish you a merry christmas, we wish you a merry christmas, we wish you a merry christmas and a happy new year ♫

Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind, auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind ♫

Ok, ok. Wir wissen, dass Weihnachten vorbei ist. Aber mal ehrlich. Ihr wollt unsere Bilder von Weihnachten und Neujahr sehen – wobei lasst mich mal schnell nachschauen… ok – ihr wollt unsere Bilder von “nur” Neujahr sehen (ich weiß nicht was mit den Weihnachtsbilder passiert ist. Die werden wohl irgendwo auf der Festplatte liegen).
Nun gut wo war ich? Ja wenn ihr unsere Bilder sehen wollt, dann dürfen wir auch Weihnachtslieder singen. Soviel zur Einleitung :)

Nun bitte ich euch, dass ihr euch eine Schneelandschaft in den Alpen vorstellt. Schneeflocken, welche vom Himmel schweben, der Duft von Glühwein in der Nase, Lichterketten durch die ganze Stadt, eine kleine Hütte am Sonnenhang des Berges von der ein paar Eiszapfen herunterfallen. Einfach das perfekte Weihnachtsfeeling…
Ok wir hatten das Gegenteil. Versucht mal bei gefühlten 50 Grad Celsius an weiße Weihnachten zu denken. Nahezu unmöglich.

Aber mal ganz ehrlich. Wer braucht schon Schnee :’(

Wir haben uns nun aber nicht auf Grund von Umständen unser Weihnachtsfest rauben lassen. Um ehrlich zu sein gehört es ja gar nicht uns. Es ist der Geburtstag unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus den wir hier feiern. Und deshalb haben wir es auch kräftig krachen lassen. Mit einem super Weihnachtsbraten (schön wärs ;)) haben wir den Abend anklingen lassen. Mit Geschenke auspacken und  guten Gesprächen lief es dann auf den Höhepunkt zu: Einer kräftigen Gebetszeit zur Feier des Abends.

ON NEW YEAR’S EVE

Exakt sieben Tage später…
6 Uhr morgens. Der Wecker klingelt. Wieso? Jec (eine Studentin des Hillsong College) hat Research betrieben. Was hat sie nun rausgefunden fragt ihr euch? Sie hat gelesen, dass wer nicht rechtzeitig am Sydney Opera House ist, keine der hochbegehrten Plätze mehr bekommt um das Jahrzehnt-Feuerwerk aus nächster Nähe zu betrachten.
So machte sich nun ein Trupp von uns auf, bepackt mit Decken und anderen Dingen um ein möglichst großes Stückchen Asphalt zu reservieren. Die Strapazen des Frühaufstehens wurden dadurch gelindert, dass wir die Busfahrt für ein nettes Lächeln bekamen.
Dort angekommen, bekamen wir einen Platz in der zweiten Reihen. Einige Stunden später, kam dann auch der zweite Trupp mit der Essensversorgung.

Im Großen und Ganzen ging es an dem Tag denk ich weniger um das Feuerwerk als um einen genialen Tag mit Freunden. Auch wenn das Feuerwerk wirklich spektakulär war :)

Aber überzeugt euch doch selbst…

DRIVE

•15/04/2010 • 1 Kommentar

Wir befinden uns immer noch auf einer Zeitreise in der Vergangenheit. Auch wenn wir nun schon im Jahre 2010 sind, wollen wir euch doch nicht unsere letzten Erlebnisse aus 2009 vorenthalten.

Drive? Drive steht einfach nur für fahren, für genießen. Für Abschied nehmen, von unserem ersten Part der großen Reise und von einer wunderschönen Zeit in Melbourne.

Und wo könnte man seine Reise in den Süden schöner beenden, als auf der wohl schönsten Straße der Welt. Der Great Ocean Road.
Schaut euch die Bilder an und bekommt wenigstens einen kleinen Eindruck der wunderschönen Natur, welche Gott an diesen Fleck der Erde gepflanzt hat. Von den ehemals zwölf Aposteln sind nur noch etwa sieben übrig. Das soll Andy aber nicht davon abhalten einige Stunden auf den perfekten Schuss zu warten. Ich denk die Bilder sprechen für sich. Es hat sich gelohnt.

Die drei Campervan Bilder dürfen wir voll Freude präsentieren. Den zumindest eines davon hat uns den Sieg einer Foto-Competition unseres Campervermieters gebracht und uns somit die Überfahrt von Wellington nach Pikton in Neuseeland finanziert.
Bei der Gelegenheit möchte ich auch für unseren Vermieter werben. Die Leute von All Season machen wirklich gute Arbeit. Auch wenn wir den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag für sie haben, hatten wir doch unseren Spaß mit unserem fahrbaren Haus. Wenn ihr vorhabt nach Australien zu kommen, dann informiert euch doch unter www.camper.com.au.

Was bleibt mir nun noch zu sagen, als genießt die Ausblicke und freut euch jetzt schon auf den großen Weihnachts- und Neujahrsabschluss in Sydney, 2009…

GOLD FINGER

•01/04/2010 • Hinterlasse einen Kommentar

1850. Irgendwo im Süden des australischen Kontinents. Die Sonne brennt. Die Atmosphäre ist angespannt. Es stinkt nach GOLD…

2009. Um genau zu sein in Ballarat. Die Sonne brennt immer noch. Die Atmosphäre ist ziemlich locker. Kann Gold überhaupt stinken?

Ich möchte euch hier gar nicht soviel erzählen. Über den Kerzenmacher, oder den Wagenbauer. Über die Goldminen und das Waschen der Goldnuggets aus dem Fluss. Über die Süßigkeiten oder die herzhaften Backwaren.

Lasst doch die Bilder sprechen und genießt die Zeitreise ins alte Australien…
(und wenn ihr brav wartet, dann gibt es vermutlich noch bewegte Bilder hintendran)

Wenn ihr jedoch mehr über die Geschichte und die Stadt erfahren wollt, dann besucht doch folgende Seiten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ballarat
http://www.upfromaustralia.com/sovhilgolrus.html
http://www.upfromaustralia.com/souvereignhill.html
http://www.sovereignhill.com.au/

MELBOURNE METROPOLIS

•26/03/2010 • 3 Kommentare

 

Was gibt es über Melbourne zu sagen? Nun ja, über die Stadt an sich nicht sehr viel, doch die zwei Wochen waren mit die Besten unseres Trips. Die Leute, die wir trafen, das Essen, das wir fraßen, die Arbeit die wir taten, mit dem Hammer und dem Spaten; all das war einfach unvergesslich.

Die Innenstadt der Weltmetropole haben wir eigentlich nur gestreift. Bis auf einen Abstecher zu St. Kilda (und zwei Nächten dort, auf dem einzig kostenfreien Parkplatz) und einem super Shoppingtag am Victoria Market, haben wir uns eher in den suburben Gebieten der 3,6 Millionen Einwohner Stadt aufgehalten.

Mit ein Grund dafür war wohl die etwas kompliziert zu erklärende familiäre Beziehung zu Familie Schenker. Der wohl mit Abstand besten Familie an der gesamten Südküste.
Wir möchten diesen Eintrag dazu verwenden, um uns nochmal in aller Öffentlichkeit, für die Gastfreundschaft, die geniale Zeit und für die temporäre Aufnahme als Familienmitglieder bedanken. Nicht zu vergessen sind hierbei die super leckeren Kässpätzle, welche vermutlich die einzigen ihrer Art in ganz Australien sind.

Wir wurden auch herzlich in der Gemeinde aufgenommen und hatten somit alles was wir brauchten. Essen, Familie, Freunde und Gott ;-)

Zu erwähnen ist hier wohl auch noch die Gebetserhörung, nach dem Wunsch zu arbeiten. Als wir eigentlich schon am Aufbrechen waren, kam gerade noch ein Anruf der Salvation Army (Australische Arbeitsvermittlung).
Nachdem wir eine Woche zuvor schon einen Ein-Tags-Fruit-Picking-Job bekommen haben, hat uns der Zuständige Vermittler Arbeit für eine ganze Woche gegeben, welche unsere kompletten finanziellen Vorstellungen in den Schatten katapultierte.

Unsere Aufgabe diesmal: Get rid of old greenhouses!
Kein Problem für vier echte deutsche Mannskerle. Nach einer Woche schuften und siebenmal “Morning Tea, Aftermorning Tea, Midday Tea, Afternoon Tea” und Feierabend Bier (natürlich nur für die Nichtfahrer), hatten wir so gut wie alles vollbracht.

Und dann gings nach einer herzlichen Verabschiedung auch schon weiter Richtung Westen…

(Aufgrund unseres Redaktionsstopps des letzten Jahres stimmt das Veröffentlichungsdatum natürlich nicht mehr mit dem Reisedatum überein. Wir werden das baldmöglichst ändern…)

JA! WIR LEBEN NOCH!!!

•13/03/2010 • 1 Kommentar

Möglicherweise ist einigen vielen von euch Daheimgebliebenen schon aufgefallen, dass es in letzter Zeit wenig bis gar keine(!) hochwertigen, sowie anspruchsvoll, humoriös qualitativen Publikationen auf dieser Seite mehr gegeben hat.

Dies wird sich jedoch (so hoffen wir) im Laufe der nächsten Zeit ändern. Da wir nun aufgestockt haben und die Redaktion in zwei Bereiche (Visuelle Medien und Berichterstattung) mit jeweils eigener Maschinerie aufgeteilt haben, dürfte nun produktiver gearbeitet werden.

Nachdem ihr nun in den letzten Absätzen absolut nichts Informatives erfahren habt, abgesehen davon, dass wir gut in Sydney angekommen sind, will ich doch nun noch ein paar Worte über unser Wohlergehen verlieren.

So verloren, viel Spaß beim Suchen… Scherz -_-

Wir hatten eine super Zeit in Neuseeland. Gott hat uns wunderbar (im wahrsten Sinne des Wortes) geführt, geleitet und bewahrt. Unsere Erfahrungen dort werden in einem Extra Artikel abgehandelt…

Im Moment befinden wir uns wieder in der Hillsong Bible College Accomodation und werden dort erst einmal verweilen. Wir suchen hier auch nach Arbeit. Ihr dürft also gerne für uns beten.

In diesem Sinne hoffe ich doch, dass wir uns schon bald wieder bei euch melden werden, damit ihr immer up-to-date seid.

Hochachtungsvoll grüßen euch eure Kinder, Enkel, Großenkel(?), Brüder und Schwestern(?!), Neffen, Cousins, Großneffen, Großcousins, entfernte Verwandte, Jugendleiter, Schulkameraden, Nachbarn, Freunde und natürlich Jo, Peter, Andy und Michi

AND HERE’S TO YOU – MRS. HENDERSON

•19/11/2009 • 13 Kommentare

 

"Nalyappa"
"Gesundheit"
"Was?"

Kuh Ok nochmal zurück und ganz von vorne. Es war einmal irgendwo im nirgendwo und wir hatten mal wieder keinen Plan wo es hingehen sollte. Aus diesem Grund fragten wir den ersten Einheimischen den wir finden konnten: die dicke Bertha. Aber lasst euch von dem Namen nicht irritieren. Der ist aboriginal und bedeutet: Morgen bin ich Angus Steak!
Na gut, wirklich weitergeholfen hat sie uns auch nicht. So fuhren wir weitere 100 km auf der einzigen Straße, welche weit und breit zu finden war.
Und da war sie, die einzigartige, unvergleichliche, wunderschöne und total versteckte Farm: NALYAPPA – "Gesundheit" ok genug jetzt ;-)

_DSC0719

Das erste Individuum, welches uns begegnete, war eine Kreuzung aus Pandabär, Farmerhund und Faultier. Was es jetzt letztendlich war wissen wir leider noch immer nicht.
Das zweite Individuum war nun endlich: MRS HENDERSON. Die ehemalige Schönheitsqueen von Südaustralien, auch wenn dies schon etwas länger her ist…
Aber nun genug geschwafelt. Jetzt wird gearbeitet, so wie es sich für richtige deutsche Burschen gehört. Und ehrlich gesagt hatten wir auch gar keine andere Wahl, denn    Mr. Henderson betrat die Bühne…
Die nächsten Tage hieß es für uns: Rasenmähen, Steineschrubben, Farm aufräumen und Wassertank säubern, außerdem hat uns Farmersohn Danny die hohe Kunst des Zäunemachens gelehrt, wir haben Rinder gejagt,  gefangen, gefoltert und noch vieles mehr gemacht.

Gut. Genug vom Landleben. Wir mussten unsere Nase wieder frei bekommen und machten uns auf gen Süden.
Nächster Halt: Melbourne Metropolis

DESTINATION COOMA

•18/11/2009 • 9 Kommentare

Cooma, das war unser Ziel!
Doch bis dahin war es noch ein weiter Weg.
Der erste Stop hieß Ulladulla, eine kleine Küstenstadt mit einem riesigen Angebot an Badehosen. Leider genügte dieses wieder einmal nicht Jo’s Ansprüchen und so ging er erneut leer aus.
Nichts desto trotz gefiel uns Ulladulla so gut, dass wir gleich mehrere Tage dort verbrachten, was wohl eher an unserer illegalen Stromquelle lag, als an der Stadt selbst.

Pigeon House Mt

Danach hieß es für uns: "Schnürt die Schuh, holt den Stock und rauf geht’s auf den Berg!" Der Pigeon House Mountain verlangte uns alles ab. Mit seinen schätzungsweise 300 Höhenmetern brachte er jeden an seine Leistungsgrenze und sogar darüber hinaus. Der Ausblick war jedoch jede "Anstrengung" wert.

Batemans BayNach einem kurzen Abstecher nach Surf Beach ging es weiter in Richtung Cooma. Am Wallaga Lake schlugen wir dann unser Nachtlager auf. Der zweit Tag brachte uns durch nebelverhangene Berge, über riesige Weideflächen bis nach Cooma hinein.

Wallaga Lake

Unsere Vorfreude wurde allerdings kurz vorher gebremst, als wir die Nachricht erhielten, erst in 3 Tagen, also am 19. November auf der Farm unsere Arbeit zu beginnen. Die kleine Auszeit tat uns im Nachhinein jedoch echt gut, da jeder ein bisschen Zeit für sich hatte um sich von dem Gehetze der letzten Tage zu erholen und um die müden Glieder noch einmal zu entspannen, bevor es auf der Farm zur Sache ging…

 

 
Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.